Pultdachhaus – jede Menge Raum unter einem Dach!

Ursprünglich nutzten Bauherren ein Pultdach nur für Nebengebäude, die sich an andere Gebäude anschlossen. Mittlerweile ist das Pultdachhaus sehr beliebt und verbreitet bei freistehenden Häusern.

Sie wünschen sich nur eine Dachfläche, die gering geneigt ist? Oder die versetzte Variante mit zwei Flächen, die in verschiedenen Höhen zusammentreffen? Ein Pultdachhaus ist gestalterisch immer etwas Besonderes.

Ursprünglich fanden Pultdächer im Industriebereich wie Lagerhallen und Garagen Anwendung. Durch ihre ausgefallene Form wirken diese Dächer sehr modern und wirken als Eyecatcher. Daher haben sich Pultdächer in den vergangenen Jahren verstärkt bei privaten Wohnhäusern durchgesetzt.

Beim Klassiker Satteldach  gibt es zwei aufeinander zulaufende Dachflächen. Das Pultdach hat normalerweise eine Dachfläche. Eine Sonderform des Pultdachs hat zwei unterschiedlich hohe Pulte.

Wir sind froh, dass wir ein Pultdach genommen haben. Denn im Arbeitszimmer unter dem Dach war so genug Platz für die Bücherregale!
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Pultdächer sind mit einer Dachneigung zwischen elf und sechzig Prozent realisierbar. Üblich ist eine Neigung von zwanzig Prozent Neigung. Zur Abdeckung lassen sich verschiedene Materialien verwenden: Klassische Dachziegel, eine Schiefer- Bitumen- Teer- oder Metallabdeckung oder auch eine Begrünung.

Pultdächer bieten hervorragende Möglichkeiten zur alternativen Energie

Durch die flache Neigung von Pultdächern lässt sich die komplette Dachfläche für Photovoltaik-Anlagen nutzen. Beachten Sie aber, in welche Richtung Sie das Dach ausrichten. Diese sollte idealerweise zur Sonnenseite ausgerichtet sein. Entscheiden Sie sich gegen eine Photovoltaik-Anlage empfehlen wir, das Dach zur Wetterseite auszurichten.

Welche Vorteile und Nachteile haben Pultdächer?

  • Häuser mit Pultdach bieten durch die flexible Dachneigung individuellen Spielraum für die Gestaltung der Wohnräume.
  • Je geringer die Dachneigung ist, desto weniger Wohnfläche geht im Inneren des Hauses verloren.
  • Bei einem Pultdach läuft Regen auf einer Seite ab. Das erspart einen beidseitigen Abfluss, der bei anderen Dachformen erforderlich ist.
  • Pultdächer erfordern weniger Material und kosten in der Konstruktion weniger als andere Dachformen.
  • In einem Haus mit Pultdach finden Sie bessere Lichtverhältnisse. Im Gegensatz zu Häusern, bei denen im Obergeschoss eine Dachschräge vorhanden ist, lassen sich bei einem Pultdach Standardfenster einbauen. Das sorgt für weniger Kosten und mehr Licht.

Das ist zu beachten, wenn Sie ein Haus mit Pultdach bauen

Bei einem Pultdach ist eine starke Dämmung ein Muss. Im Sommer kann es durch den geringen Neigungswinkel sehr warm im Inneren werden. Bei Regen trocknet die Dachfläche viel langsamer, als bei anderen Dachformen, weil der Regen nicht so schnell abfließen kann. Daher muss ein Pultdach sehr gut abgedichtet werden. Dämmung und Dichtung schlagen sich auch bei den Instandhaltungskosten nieder. Wir empfehlen, beides in regelmäßigen Abständen vom Fachmann überprüft und unter Umständen reparieren zu lassen.

Ein Satteldach ist bei einem Einfamilienhaus, einem Doppelhaus oder einem Reihenhaus realisierbar.

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